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Android ohne Überwachung: FOSS-Apps auf dem Smartphone

Werner Fischer

Im Juli 2024 zeigte eine ausführliche Recherche von netzpolitik.org und dem Bayerischen Rundfunk anschaulich, wie Standortdaten detaillierte Bewegungsprofile von Millionen Menschen offenlegen. Viele Apps, darunter Wetter-, Navigations- oder Dating-Apps, senden diese Informationen an die jeweiligen Anbieter, sobald Nutzer die Standortfreigabe aktivieren. Solche Daten sind wertvoll und werden von Datenhändlern weiterverkauft.

Wer die herkömmlichen Apps auf einem normalen Android-Smartphone nutzt, kann gegen diese Überwachung nur wenig tun.

Es geht aber auch anders: Zahlreiche FOSS-Apps eignen sich durchaus als Alternative zu den bislang gewohnten Apps. Sie arbeiten meist datensparsam, sodass sich der digitale Fußabdruck verringert. Zudem bieten alternative ROMs wie /e/OS oder GrapheneOS die Möglichkeit, ohne Google-Dienste auszukommen und somit noch weniger überwacht zu werden.

Im Vortrag zeigt Werner, wie einfach der Umstieg auf /e/OS ist und welche FOSS-Apps sich im Alltag bewährt haben.

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