Hyper Hyper! Javascript fatigue und die Hypermedia Renaissance (?)

Marco Schneider

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Hypermedia erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance. Das
Elixir-Webframework Phoenix
bietet mit
Live-Views
einen Hypermedia-Mechanismus an, um reiche Webfrontends ohne
JavaScript zu schreiben. Ähnlich das
Turbo-Paket für Ruby on Rails.

Dazu gesellt sich seit einiger Zeit HTMX. Das ist
eine sprach- und frameworkunabhängige Javascript-Bibliothek die HTML
als Hypertext endlich vervollständigen soll. Wer sich schon immer
darüber geärgert hat, dass nur Anchor-Tags und Formulare einen Request
abschicken dürfen, warum diese überhaupt nur GET bzw. POST
unterstützen und warum immer gleich die ganze Seite ersetzt werden
muss, ist hier genau richtig.

Anders als mit React und Konsorten bekommen wir
mit HTMX endlich wieder die Möglichkeit, wirklich deklarativen
Frontendcode zu schreiben und den Zustand dort zu lassen, wo er
ohnehin hingehört: auf dem Server. Dass die Frontend Buildzeiten auf
Null sinken ist natürlich ein netter Bonus.

Wer also keine Lust mehr hat, für jede Single Page Application
grundlegende Browserfunktionalität nachzubauen (looking at you,
Navigation und History) oder Performancehacks für große Selects zu
basteln, kann sich hier anschauen, wie das deklarative Hypermedia Web
in Zukunft (wieder) aussehen könnte.

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